HANDBALL-TESTSPIEL / LUDWIGSFELDER HC - HSG AHRENSDORF/SCHENKENHORST 31:25

BB-Ligist erst nach der Pause auf Touren

MAZ - ph - Von einem Klassenunterschied zwischen BB-Ligisten und Verbandsliga-Vertreter merkte man in der 1. Halbzeit nur etwa zwölf Minuten lang etwas. In dieser Spielphase hatten sich die Ludwigsfelder auf 8:4 abgesetzt. Dann aber kamen die Gäste, begünstigt durch das körperlose Agieren der Ludwigsfelder in der Abwehr, zu aussichtsreichen Wurfpositionen, die sie dann auch kompromisslos nutzten. Vor allem Mario Thäle als Kreisspieler wurde in der Mitte nie ernsthaft gestellt und erzielte Tor um Tor. Dazu sprühte auch Rene Scholz vor Tatendrang und wurde aus dem Rückraum zur Hauptbedrohung des LHC-Tores. Nach dem 8:8 (17.) gab die HSG selbstbewusst den Ton an. Den Hausherren gelangen danach nur noch zwei Tore, während die Gäste, auf den Halbzeitstand von 10:16 enteilen konnten.

Co-Trainer Ekkehard Graening, der an diesem Tag alleine die Geschicke des LHC in der Hand hatte, musste wohl einige kritische Worte in der Pause losgelassen haben. Seine Sieben war nach dem Seitenwechsel eindeutig die Nummer eins auf dem Parkett. Nach dem 18:18 (37.) und dem 24:22 (45.) hatten die Gäste dem Ansturm der Ludwigsfelder kaum noch etwas entgegen zusetzen. Trotz einiger peinlicher Ballverluste im Vorwärtsgang kam die HSG in der letzten Viertelstunde nur noch zu drei Toren. Mirko Augat, bei seinem ersten Einsatz nach überlanger Verletzungspause mit Beifall bedacht, hatte im LHC-Tor nur wenig Bewährungsproben zu bestehen.

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