21. ALT-HERREN-NEUJAHRSTURNIER DES KFV TELTOW-FLÄMING
Siegerpokal an HSG-Routiniers
PETER HENNIG - Zum 21. Male stellten sich die Oldies des Kreises Teltow-Fläming zum Neujahrsturnier. Diesmal waren mit den Mannschaften aus Luckenwalde, Ahrensdorf/Schenkenhorst, Ludwigsfelde und Schöneiche vier Vereine in der Stadtsporthalle in Ludwigsfelde präsent. Mit gutem Blick für jede Situation brachten die drei Schiedsrichter Klaus Schley, Hans Siegert und Hans Böller das Turnier von der Eröffnung bis zur Siegerehrung über die Runden.
Schon in der ersten Partie gegen den Luckenwalder HV wiesen die Spieler der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst auf ihre Favoritenstellung hin und gewannen sicher nach dem 6:4 zur Pause mit 11:7. Der Ludwigsfelder HC, mit den Brüdern Hans-Georg und Peter Beyer als gefährlichste Spieler im Rückraum, schlug die SG Schöneiche jederzeit sicher. Schon in der 1. Halbzeit war mit dem 6:2 die Vorentscheidung gefallen. Schöneiche brachte mit dem 73-jährigen Kurt Lehmann den ältesten Akteur des Tages zum Einsatz, konnte aber den 10:6- Sieg des LHC nicht verhindern. Hart umkämpft war dann das nächste Spiel zwischen Ludwigsfelde und Luckenwalde. Ständig führten die Kreisstädter mit einem Zähler. So auch zur Pause mit 4:5. Nach dem 6:6 ging dann fünf Minuten vor dem Spielende Ludwigsfelde erstmalig mit 7:6 in Führung. Dieser Vorsprung konnte mit viel Mühe und Einsatz bis zum Endergebnis von 9:7 gehalten werden.
Ahrensdorf/Schenkenhorst schlug danach Schöneiche mit 10:7 und in diesem Spiel markierte der Oldie des Tages zwei sehenswerte Treffer für seine Mannschaft. Einmal tanzte er in der zentralen Position zwei Gegenspieler aus, um dann vom Kreis zu vollenden. Sein Tor Nummer zwei war ein flacher Wurf, der nach mehrmaligem Aufsetzen doch noch den Weg ins Tor fand.
Die Partie Ludwigsfelde gegen Ahrensdorf/Schenkenhorst war dann das eigentliche Endspiel. Der LHC brauchte unbedingt einen Sieg, denn bei einem Remis hätten die Ahrensdorfer ein um einen Zähler besseres Torverhältnis. Die 3:0-Führung zu Beginn konnten die Ludwigsfelder nicht halten und mit dem 4:4 wurden bei gleichwertigen Leistungen die Seiten gewechselt. Danach musste Ludwigsfelde jedes Mal den Eintorvorsprung der Gegners egalisieren, was auch bis zum 8:8 gelang. Martin Leuendorf wurde in dieser 2. Halbzeit zum spielentscheidenden Mann für Ahrensdorf, weil er, von der Ludwigsfelder Deckung vernach-lässigt, zu zwei erfolgreichen Fernwürfen kam und dann auch noch den Aktionsradius des Ludwigsfelder Fernschützen Hans-Georg Beyer entscheidend einschränken konnte und bei seinen Abwehraktionen von den Schiedsrichtern nachsichtig behandelt wurde. Groth machte mit seinem Abstaubertor Sekunden vor dem Abpfiff den 9:8-Sieg und den Pokalgewinn für die HSG-Vertretung endgültig klar.
Im letzten Spiel des Tages trennten sich Schöneiche und Luckenwalde mit 11:5 (6:2).
Der Schöneicher Zahn war mit zwölf Treffern an diesem Tage am erfolgreichsten, gefolgt von Groth (HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst) mit elf und Brunner (Ludwigsfelder HC) mit zehn Treffern.
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