12.Spieltag Verbandsliga Männer
TABELLENFÜHRER MILOW UNTERLIEGT AUSWÄRTS MIT 27:29 TOREN
Germania mit Fehlstart
MAZ - Am 12. Spieltag, dem Beginn der Rückrunde in der Verbandsliga Nord, hat es nun auch das bisherig ungeschlagene Team des TSV Germania Milow erwischt, denn mit 27:29 musste man auswärts gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst die erste Saisonniederlage einstecken.
Obwohl Milows Trainer Peter Knebel vor dem Spiel die Mannschaft eindringlich daran erinnerte, dass Handballspiele nur mit konsequenter Deckungsarbeit gewonnen werden können, beherzigte die Mannschaft diese Worte über weite Strecken des Spiels nicht. Dazu kam eine desolate Leistung der beiden Milower Torhüter, die in der ersten Halbzeit nur zwei und in der zweiten Hälfte nur vier Würfe der Ahrensdorfer entschärfen konnten. Besonders die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit ärgerten den Milower Trainer, denn in dieser Zeit vergab der TSV Germania fünf Angriffe und einen Strafwurf - die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst bedankte sich dafür mit fünf Toren in Folge bis zum 19:14. Das Spiel verlief in den ersten 30 Minuten ausgeglichen, keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Nach zehn Minuten stand es folgerichtig 5:5. Ein Kontertor von Sven Schulzki erbrachte in der 17. Minute die 9:8-Führung für den TSV Germania. Durch die erwähnte Deckungsschwäche der Milower Abwehr konnte sich die Mannschaft allerdings nicht lange über die Führung freuen und es ging mit einem 14:14 in die Pause.
In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit musste der Milower Trainer mit ansehen wie man nicht Handball spielen sollte, wenn man gewinnen will. Bis zur 35. Minute ermöglichte es die zerfahrene und unkonzentrierte Spielweise der Milower in Angriff und Deckung dem Gegner fünf Tore in Folge zum vorentscheidenden 19:14 zu werfen. Trainer Knebel zog die Notbremse mit einer Auszeit, um seine Mannen noch einmal neu zu motivieren. Mit Erfolg, denn angetrieben von Sven Riedel wurde Tor um Tor aufgeholt und der Vorsprung der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst schmolz auf 21:19 (40.) zusammen. In der 49. Minute waren die Milower beim 24:23 bis auf ein Tor an die Gastgeber herangekommen und in der 57. Minute glich Matthias Haase zum 27:27 aus. Es begannen drei hektische Schlussminuten. Nachdem der Gegner seinen nächsten Angriff erfolglos abgeschlossen hatte wurde ein Konterangriff von Riedel wegen Schrittfehler zurückgepfiffen. Danach blieben die Gastgeber wiederum erfolglos, aber der Milower Gegenangriff endete mit einem Fehlabspiel von Haase. Die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst nutzte dies aus und erzielte das 28:27. Dem TSV Germania gelang es nun in der restliche Spielzeit nicht mehr, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Nur der Gastgeber setzte noch einen drauf und gewann mit 29:27 Toren. Als Fazit bleibt festzustellen, dass mit einer von Anfang an konsequenten Deckungsarbeit und mit besserer Torwartleistung mehr möglich gewesen wäre.
Am Sonntag, dem 20. Januar, trifft der TSV Germania um 16 Uhr in Premnitz auf die zweite Vertretung des Oranienburger HC. Eine gute Möglichkeit, sich mit einem Sieg zu rehabilitieren.
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