12.Spieltag Verbandsliga Frauen
Bericht in der Lausitzer Rundschau

Mit guter Moral den Sieg errungen

HSG Ahrensdorf-Schenkenhorst ­ Elsterwerdaer SV 94 14:15

Fast bis an den Speckgürtel Berlins mussten die Elsterwerdaer Handballerinnen reisen, um beim Aufsteiger, der HSG Ahrensdorf-Schenkenhorst, anzutreten. In der schmucken, neuen Sporthalle war es für den Tabellenzweiten von Beginn an schwer, eindeutige Akzente zu setzen. Angetrieben von einer ansprechenden Zuschauerkulisse hielten die Gastgeberinnen voll dagegen, und so wurde es das erwartete Kampfspiel. Keiner Mannschaft gelang es sich abzusetzen, und die Führung wechselte ständig, zur Halbzeit führte der ESV 94 mit 9:8-Toren. Nach dem Seitenwechsel fielen noch weniger Tore. Die gesamte Mannschaft der Elsterstädter stellte sich aber als geschlossene Einheit dar und zeigte großen Kampfgeist. In der 50.Spielminute führten die Gastgeberinnen mit 13:11-Toren, aber die nötige Spielübersicht und vor allem das sichere Vollenden der Siebenmeter brachte die Gäste wieder ins Spiel zurück. Erstmalig in der Saison wurden die zugesprochen Siebenmeter ausnahmslos verwandelt. So kam es in der hektischen Schlussphase zum knappen aber verdienten 15:14-Sieg. Für die ESV-Damen war das ein Erfolg, der nicht erwartet werden konnte, hatte doch Tabellenführer Forst in Ahrensdorf beide Punkte gelassen. Aus dem Team sollte niemand herausgehoben werden, es war eine starke Mannschaftsleistung. Wichtig war aber, das Silke Fastert auf der rechten Angriffsseite wieder zur gewohnten Form zurückgefunden hatte.

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