12.Spieltag Verbandsliga Frauen

HSG AHRENSDORF/SCHENKENHORST - LUCKENWALDER HV 18:18

Zum ersten Rückrundenspiel der Saison 2001/2002 mussten die Frauen des LHV nach Ahrensdorf. Gegen die gastgebende HSG Ahrensdorf / Schenkenhorst gab es immer spannende Begegnungen und knappe Ergebnisse. Auch diesmal sollte es nicht anders werden.

Im Vorfeld der Partie wäre ein Unentschieden sicherlich als Erfolg zu werten, denn auswärts konnten die LHV-Damen noch nicht so viele Punkte sammeln. Und tatsächlich, die Luckenwalderinnen nahmen einen Zähler mit nach Hause. Trotzdem war die Mannschaft nach diesem Spiel unzufrieden. Die Chance, sogar zu gewinnen war da.

Von Anfang an versuchten die Luckenwalderinnen mit ruhigem und sicheren Aufbau die Partie zu gestalten. Die längere Spielpause war zwar zu merken, doch der Eindruck, dass die LHV-Frauen gewinnen wollen war nicht zu übersehen.

Nach einer kurzen Abtastphase gingen die Gäste durch einen Siebenmeter in Führung, doch Ahrensdorf legte zwei Tore nach. Die Luckenwalderinnen ließen sich aber nicht beirren. Besonders über links außen war Luckenwalde in der Anfangsphase gefährlich. Hier nutzte Ute Förster ihre Chancen. Dazu kam eine sehr bewegliche Deckungsarbeit durch die die Angriffe der Gastgeberinnen gestoppt werden konnten. Einen guten Tag erwischte auch Ramona Neuhaus im Tor der Luckenwalderinnen.

Die Gäste erarbeiteten sich eine Drei-Tore-Führung, doch Ahrensdorf gab nie auf und konnte immer wieder verkürzen. Luckenwalde blieb eine Antwort nicht schuldig. Die LHV-Sieben versuchte das Spiel ab Mitte der ersten Halbzeit besonders über die Mitte zu gestalten, um somit die Chance vom Siebenmeterpunkt zu suchen. Das klappte, Luckenwalde konnte mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause gehen. Bereits in der ersten Halbzeit verwandelte Ramona Strenzke alle sechs gegebenen Siebenmeter.

In der Pause waren sich alle einig. "Wenn wir weiterhin konzentriert spielen, können wir gewinnen." Mit dieser Einstellung ging es in den zweiten Durchgang. Wiederum erzielte Luckenwalde das erste Tor vom Siebenmeterpunkt, aber Ahrensdorf blieb dran und die Gastgeberinnen machten noch mal mächtig Druck. Die LHV-Sieben behielt zunächst aber ihren Vorsprung.

Unkonzentriertheiten in den Reihen der Luckenwalderinnen, einige hundertprozentige Chancen wurden nicht genutzt und vermeidbare Abspielfehler, führten dazu, dass die HSG erstmals den Ausgleich schoss. Die Partie stand auf der Kippe. Groß war jedoch der Kampfgeist der LHV-Frauen. Sie kamen noch mal zurück. Die Abwehr zeigte noch mal eine konzentrierte Leistung, woran besonders Ines Lehmann ihren Anteil hatte, die selbst im Angriff ein Tor erzielte.

Ramona Strenzke hatte weiterhin eine sichere Hand vom Siebenmeterpunkt. So konnte sie noch einmal vier verwandeln. Es blieb spannend bis zum Schluss. Ahrensdorf konnte trotzdem eine Minute vor Schluss den Ausgleich erzielen, aber die LHV-Frauen hatten noch eine Chance im letzten Angriff zu gewinnen. Es sollte nicht sein. Der Punktgewinn war letztlich verdient, doch es hätte auch anders kommen können.

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